Dr. Anke Bebermeier

 

Über mich:

Begegnungen mit Menschen haben mich schon immer interessiert und fasziniert. Da ich nach dem Abitur erst einmal keine Lust mehr aufs theoretische Lernen hatte, absolvierte ich ein Volontariat und wurde Journalistin. Diese Zeit zwischen Gemeinderatssitzungen, Fußballderbys, Entwicklung eigener Fotos und dem Schreiben und Layouten meiner Texte war sehr bewegend. Als Journalistin war ich neben dem Psychologie-Studium weiter aktiv und bis heute schreibe ich gerne. Geprägt hat mich auch das Studium. Durch die (damals doch eher abstrakten) Inhalte und sehr nachhaltig auch durch die Begegnung mit meiner guten Freundin und Praxiskollegin Meike Schröder. Gemeinsam gingen wir durchs Studium und absolvierten auch die folgende Weiterbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin am ZAP Bad Salzuflen. Nachdem ich mich zunächst für die Verhaltenstherapie entschieden hatte, fühlte ich mich im Laufe der Jahre mit immer deutlicherem Einfluss tiefenpsychologischer Aspekte nicht mehr komplett. Deshalb entschied ich mich zum Erwerb einer zweiten Fachkunde und bin seit 2019 auch tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapeutin. In erster Linie verstehe ich mich jedoch als Traumatherapeutin. Seit 2008 arbeite ich in der Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin mit (häufig komplex) traumatisierten Menschen und erlebe diese Arbeit als sehr bereichernd. Menschen zu begegnen, die schwerwiegendste Erfahrungen machen mussten und dennoch ihren Weg auf ihre eigene Weise gegangen sind, berührt und beeindruckt mich immer wieder aufs Neue. Ganz automatisch sind mir dabei ihre Ressourcen und Wachstumsprozesse präsent – ein Blick, der mitunter zunächst einmal befremdlich wirken mag. In beruflichen wie auch privaten Kontakten ist mir die Begegnung wichtig. Ein möglichst offenes, authentisches, gerne auch humorvolles Miteinander. Auf der Basis einer achtsamen und respektvollen Begegnung kann im sicheren Rahmen Vertrauen entstehen und Veränderung in gewünschte Richtungen erwachsen. Die therapeutische Beziehung sehe ich dabei wie einen Tanz – in dem es möglicherweise auch einmal ein (i.d.R. unabsichtliches) „auf die Füße treten“ geben kann und die gemeinsamen Schritte mit der Zeit vertraut(er) werden können. Mit Weiterbildungen u.a. in Psychodynamisch Imaginativer Traumatherapie (PITT, Reddemann), Enaktiver Traumatherapie (Nijenhuis), Eye Movement-Desensitization and Reprocessing (EMDR), Narrativer Expositionstherapie (NET) und beeinflusst durch Elemente der systemischen Therapie und Hypnotherapie freue ich mich, in jeder einzelnen Begegnung eine Vielfalt an Möglichkeiten für die gemeinsame Arbeit zur Verfügung zu haben. Sehr viel Freude bereiten mir auch die supervisorische Arbeit mit Kolleg*innen und die Arbeit im Team.

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